Bei der sozialen körperschaftlichen Verantwortung handelt es sich um eine freiwillige Integration von sozialen und umweltbedingten Problemen seitens des Betriebs, die sich in den wirtschaftlichen Tätigkeiten der Firma und im Verhältnis zu ihren Aktionären niederschlägt. Sie beinhaltet einen kulturellen Wandlungsprozess, der sich auf die Schaffung von langfristigen „Werten“ stützt. Ein gesellschaftlich verantwortlicher Betrieb teilt mit seinen Interessenträgern ein starkes Wertsystem; seine Identität, seine Führung und seine Tätigkeiten sind konsequent und der Betrieb achtet auf die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Konsequenzen für seine Interessenträger. Von diesem Standpunkt aus hat der Bauernhof San Girolamo beschlossen, eine vertretende Gruppe von Interessenträgern zu bilden, um eine ‚Ethische Satzung’ für den Bauernhof-Tourismus aufzusetzen – ein Instrument, das die Werte aufzeigt, die die Entschlüsse und Verhaltensweisen verinnerlichen und die in der Beziehung mit den Interessenträgern eingehalten werden sollen. Die ‚Ethische Satzung’ ist ein Instrument zur Förderung der Betriebswerte; sie ermöglicht außerdem, verschiedenen sozialen Personen die Wichtigkeit eines sozial-verantwortlichen Handelns zu betonen. Dieses Projekt hat zum Ziel, eine freiwillige Partnerschaft zu bilden, um in Partnerschaft eine gesundere Umwelt zu schaffen.

Interessenträger: jede Person, Gruppe, Verband und/oder Einrichtung, deren Wort oder Handlung das Ergebnis des Betriebs beeinflussen können oder jede Person, die von den Betriebstätigkeiten beeinflusst wird.

Interessenträger sind Angestellte, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Staatsbehörden, lokale Gemeinschaften, gemeinnützige Verbände usw.